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Blogs, Wikis, TwitDazu haben Sie etwas zu sagen? Dann schreiben Sie einen Kommentar und lesen Sie, was andere geschrieben haben.
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Blogs haben in der Regel bestimmte Charakteristika: Ein Beitrag besteht aus einem Titel und dem Inhalt. Darunter gibt es meist eine Möglichkeit zum Kommentieren. Die Beiträge sind in der Regel chronologisch angeordnet. Blogs können z. B. für das eigene Tagebuch genutzt werden.
Verkürzt auch „Tag“ genannt, lässt sich am besten mit „Schlagwort“ übersetzen. Um die Informationssuche im sozialen Netz zu erleichtern, einigt man sich meist, einen aussagekräftigen Hashtag zu einem Thema zu verwenden. Die Kennzeichnung der Hashtags durch das Raute-Symbol „#“ wurde vom Microblogging-Dienst Twitter eingeführt.
Ein Podcast ist am ehesten als ein Audio-Blog zu beschreiben. Eine MP3-Audio-Datei wird über einen RSS-Feed (s. u.) ausgeliefert und so automatisch auf den eigenen Rechner oder das Smartphone übertragen. Als Podcaster bezeichnet man Menschen, die als private Radiomacher unabhängig Sendungen produzieren.
RSS ist ein Format, um Inhalte automatisiert zu liefern. Im Gegensatz zum Besuch von Webseiten, zu denen man pro-aktiv hinsurfen muss, liefern RSS-Feeds Inhalte automatisch z. B. in einen RSS-Reader.
Im Internet mischt sich die sachliche Kritik an bestimmten Themen oder Personen oft mit emotionalen Reaktionen einzelner, die sich in ausfälliger oder beleidigender Sprache zu einem Thema äußern. Durch die erhöhte mediale Aufmerksamkeit kann sich dieses Verhalten zu einem „Sturm“ aufschaukeln, daher der Begriff „Shitstorm“.
Ein „Social Network“ (auf deutsch „Soziales Netzwerk“) ist in der Regel eine geschlossene Plattform. Charakteristisch ist eine Profilseite, auf der sich ein Nutzer mit Bild, Kontaktdaten und Interessen präsentiert. Nutzerprofile vernetzen sich wiederum, indem man sich „befreundet“ bzw. „Kontakte knüpft“. In der Regel wird man von den Aktivitäten „befreundeter“ Nutzer in der Timeline (s. u.) informiert.
Das bekannteste Soziale Netzwerk ist Facebook mit rund 25 Millionen Nutzern in Deutschland – weltweit über 800 Millionen. Das Prinzip wurde in Deutschland bekannt über StudiVZ. Zusammen mit den Ablegern SchülerVZ und MeinVZ wird StudiVZ mittlerweile unter dem Begriff VZ-Netzwerke zusammengefasst. Daneben gibt es auch einige auf berufliche Kontakte spezialisierte Soziale Netzwerke. Das bekannteste deutsche ist dabei Xing.
Eine Timeline beschreibt einerseits die Inhalte eines Nutzers, andererseits werden hier wiederum alle Inhalte von „Freunden“, „Kanälen“ bzw. anderen Sendern angezeigt, denen man in einem sozialen Netzwerk „folgt“. Ein Charakteristikum für eine Timeline ist immer der chronologische Aufbau: Der neueste Beitrag steht immer zuoberst.
Der Begriff Troll bezeichnet im Netzjargon eine Person, die Kommunikation im Internet fortgesetzt und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion darstellen.
Twitter ist eine Mischung aus sozialem Netzwerk und Microblogging. Begrenzt auf 140 Zeichen kann man Nachrichten, Bilder oder Links an seine „Follower“ schicken. Gleichzeitig kann man anderen Menschen „folgen“. Daraus spinnt sich ein großes Netzwerk unterschiedlicher Sender. Twitter ist ein Beispiel für „Echtzeitkommunikation“. Ein Tweet ist eine Twitter-Nachricht in 140 Zeichen.
Unter dem Begriff „Web 2.0“ – ein Synonym ist „Social Media“, auch „Soziale Medien“ genannt – wird seit einigen Jahren alles zusammengefasst, das nutzergenerierte Inhalte („User Generated Content“) enthält. Das reicht von Blogs über Soziale Netzwerke bis hin zu Wikipedia.
Ein Wiki ist ein System, in dem Nutzer Seiten und Inhalte nicht nur lesen, sondern auch selber ändern können. Das bekannteste Wiki ist Wikipedia. In dieser Enzyklopädie arbeiten unzählige Menschen weltweit zusammen, um „das Wissen der Welt“ zu sammeln. Wikis können selber auf einem eigenen Server eingesetzt werden, beispielsweise um Projekte zu dokumentieren. Es gibt aber auch zahlreiche Plattformen, die Wikis werbefinanziert zur Verfügung stellen.
Auf YouTube können Videos hochgeladen und angeschaut werden. Angemeldete Nutzer können eigene Videos hochladen und ihrem Kanal zufügen, andere Videos in ihrem Kanal empfehlen oder Kanäle anderer Nutzer abonnieren.
Das Glossar hat Markus Beckedahl zusammengestellt,
Redakteur von www.netzpolitik.org