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18.03.2011

Erklärung der GEW zur Katastrophe in Japan

Erklärung der GEW aus Anlass der Katastrophe in Japan

Frankfurt a.M. - Der Geschäftsführende Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat am 17. März 2011 eine Erklärung zu der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan verabschiedet. In ihrer Stellungnahme spricht die GEW allen Opfern der Katastrophe und den Menschen in Japan ihre tief empfundene Anteilnahme und ihre Solidarität aus. Sie bekräftigt ihre 1980 beschlossene Absage an die Nutzung der Atomenergie.

Die GEW kritisiert die fehlende Ernsthaftigkeit und die interessengeleitete Verlogenheit in den politischen Debatten um die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. „Maßstab verantwortlicher Politik muss es sein, sichere Lebensgrundlagen für Gegenwart und Zukunft zu garantieren und die nachwachsende Generation zu eigenständigen, verantwortlich entscheidenden und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heranzubilden“, sagte der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne.

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