Kita-Finanzierung

In den letzten Jahren wurde mehrfach nachgewiesen, dass sich Investitionen in Kindertagesstätten volkswirtschaftlich rentieren. Der Ertrag ist nicht nur besserer Bildungserfolg bei den Kindern, sondern auch in mehr Steuereinnahmen zu messen.
 

31.05.2012  -  10-Punkte-Programm kein großer Wurf

Das aktuell von Familienministerin Schröder vorgelegte 10-Punkte-Programm soll den stockenden Krippenausbau beschleunigen, denn ab August 2013 haben alle Familien in Deutschland einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung. Ob man damit diesem Ziel einen Schritt näher kommt, ist fraglich. Ohne einen grundsätzlichen Richtungswechsel bleibe die Initiative ein halbherziger Spagat meinen die Kritiker.  / mehr...


17.04.2012  -  Betreuungsgeld setzt falsche Anreize

Gewerkschaftsbund und Arbeitgeberverbände kritisieren gemeinsam die von der Bundesregierung geplante Einführung eines Betreuungsgeldes für Eltern, die auf einen Kippenplatz verzichten. Der Vorstoß setze falsche Anreize und gefährde wichtige arbeitsmarkt- und bildungspolitische Ziele.  / mehr...


06.11.2008  -  Australischer Kita-Konzern pleite

Der größte kommerzielle Kita-Betreiber in Australien, ABC Learning Centres Ltd., ist in Konkurs gegangen.  / mehr...


06.10.2008  -  Kifög: Keine finanzielle Gleichstellung kommerzieller Träger

Eine stärkere staatliche Förderung kommerzieller Kindergärten ist vorerst vom Tisch. Die Entscheidung über die mögliche Förderung privater Kita-Unternehmen liegt weiterhin bei den Bundesländern. Damit scheiterte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit ihren Plänen, die Länder per Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes zu zwingen, privatgewerbliche Träger besser zu fördern  / mehr...


19.09.2008  -  Von der Leyen gescheitert: Kommerzielle Kitas werden nicht stärker gefördert

Eine stärkere staatliche Förderung kommerzieller Kindergärten ist vorerst vom Tisch. Die Entscheidung über die mögliche Förderung privater Kita-Unternehmen liegt weiterhin bei den Bundesländern. Damit scheiterte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit ihren Plänen, die Länder per Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes zu zwingen, privat-gewerbliche Träger besser zu fördern.  / mehr...


03.09.2008  -  Gewinn vor Fürsorge: Bundesregierung will Privatisierung auch bei Kindertagesstätten

Wie die Bundesregierung das Tor für privat-gewerbliche Kita-Betreiber öffnet, beschreibt der jetzt veröffentlichte GEW-Privatisierungsreport Nr. 7. Er wirft einen Blick auf börsennotierte US-amerikanische und australische Kita-Konzerne, die auch in Deutschland Profit machen möchten. Der Bericht zeigt auf, wie Unternehmen und unternehmensnahe Denkfabriken den neoliberalen Umbau vorantreiben – und was die GEW dem entgegensetzt.  / mehr...


14.04.2008  -  GEW lehnt Abschaffung der Gemeinnützigkeit für Kitas ab

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnt die von Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen (CDU) geplante Abschaffung der Gemeinnützigkeit der Kinder- und Jugendhilfe ab.  / mehr...


24.05.2007  -  DJI weist positive ökonomische Effekte nach

Nach Angaben des Deutschen Jugendinstituts (DJI) kommen allein durch die Beschäftigung zusätzlichen Personals in Kitas Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro jährlich wieder zurück.  / mehr...


18.04.2007  -  Arbeitgeberinstitut sieht Renditen durch Kita-Investitionen

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat im Februar 2007 Vorschläge für den quantitativen und qualitativen Ausbau frühkindlicher Betreuung gemacht.  / mehr...


GEW-Forderungen

Nach Auffassung der GEW muss in drei Bereichen politisch gehandelt werden: Das Angebot von ganztägig verfügbaren Plätzen, vor allem für Kinder unter drei Jahren und für Schulkinder muss ausgebaut werden, weil nur so Müttern die Möglichkeit gegeben wird, einer Berufstätigkeit nachzugehen.  / mehr...


GEW-Studie belegt volkswirtschaftlichen Nutzen von Investitionen in Kitas

Ein Euro für den Kindergarten bringt volkswirtschaftlich das drei- bis vierfache für die Gesellschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die im Auftrag der GEW an der Universität Bielefeld erstellt wurde. Wer 5.200 Euro in einen Kita-Platz investiert erzielt damit 20.000 Euro an volkswirtschaftlicher Wertschöpfung durch ein höheres Familieneinkommen, mehr Steuereinnahmen und zusätzliche Beiträge für die Sozialversicherung.  / mehr...


Zentrale Ergebnisse der GEW-Studie zum volkwirtschaftlichen Nutzen

Das Gutachten basiert auf der Auswertung einer repräsentativen Teilstichprobe des Sozioökonomischen Panels (SOEP) für Westdeutschland und zwei Fallstudien in jeweils 10 Einrichtungen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.  / mehr...


DIW-Untersuchung zum Einkommen von Haushalten mit Kindern

In weniger als einem Viertel aller Haushalt leben Kinder im Alter bis zu 16 Jahren. Auf zehn Haushalte kommen nur noch vier Kinder. Das Einkommen der Familienhaushalte liegt um ca. 20 Prozent unter dem Durchschnittseinkommen aller Haushalte.Haushalte, in denen kein Kind bis zu 16 Jahren lebt, standen im Jahr pro Person über ein Viertel - rund 4.200 Euro – mehr zur Verfügung als den Familienhaushalten mit Kindern.  / mehr...

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